Dominik John

Dein Name: Dominik John

 

Dein Alter: 20

 

Unverzichtbar, weil:

ich unsere Telegram Sticker mache… und die anderen dann weniger verplant aussehen

 

Warum wolltest du bei „not just sad.“ mitmachen?

Beim letzten Projekt hat mir die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern der Dramatischen Gestalten sehr viel Freude bereitet. Mit Menschen, denen ich vertraue, wollte ich mich dann auch mal an ein thematisch schwierigeres Stück heranwagen und dabei versuchen, mein Schauspiel zu verbessern.

 

Lieblingstextstelle, die du sprichst:

„Bitte. Knipsen Sie mir nicht den Verstand aus, indem sie versuchen, mich in Ordnung zu bringen.“

 

Lieblingstextstelle, die jemand anderes spricht:

„Nichts schadet Ihrer Arbeit so sehr wie Selbstmord.“

 

An welchen Moment aus den Proben erinnerst du dich besonders gerne?

An die Aufwärmübung, bei der wir mit unserem Gegenüber über 20 Minuten hinweg ernst gemeinte Komplimente austauschen sollten – das hat zu einem schönen, offenen Gespräch geführt.

 

Gab es für dich auch mal einen schwierigen Moment in der Probe? Wenn ja, welchen?

Nicht bei der Probe, aber als ich bei einer Autofahrt für mich alleine eine Textstelle laut aufgesagt habe und mir zum ersten Mal klar wurde, wie belastend die Worte an der Stelle wirklich sind. Innerhalb von Proben ist der Text für mich mehr etwas, mit dem wir einfach gemeinsam arbeiten und versuchen es umzusetzen, ohne ständig die tiefe Tragweite der Worte zu ergründen.

 

„not just sad.“ in drei Worten?

Berührend, nachdenklich stimmend.

 

Warum sollten sich die Zuschauer „not just sad.“ ansehen?

Das Stück versucht nicht, mit Darstellungen von psychischen Krankheiten zu schockieren, sondern den Zuschauern einen besseren Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt von Menschen mit Depressionen zu geben.